An der Grünen Küste

Wer einen Strandurlaub verbringen will und mit 20 Grad Wassertemperatur zufrieden ist, dem sei die Atlantikküste Spaniens empfohlen. Zwischen den steilen Klippen der COSTA VERDE tun sich malerische Buchten mit traumhaften Stränden auf. Die Orte sind meist klein, Hochhausburgen glänzen mit Abwesenheit. So malerisch hatten wir uns diese Küste nicht vorgestellt. Eigentlich wollten wir von den Pyrenäen gschdreggderlängs nach Portugal durchfahren. Nun tingeln wir von Bucht zu Bucht, biegen in die imposanten Berge ab und staunen über die Vielfalt der Landschaft. Auch unser Tagesrhythmus hat sich eingestellt: am Vormittag von einen schönen Strand zum anderen Fahren und gegen Mittag einen Übernachtungsplatz finden um dann zu Lesen, Kochen, Spazieren gehen, Fotografieren …

Wir verlassen unseren Karibikstrand PLAYA DE AMIÓ bei Flut, der Strand ist mit tosenden Wassermassen überflutet.

 

Und dann biegen wir bei jeder fahrbaren Straße zu den Playas dieser Küste ab.

 

Bei der PLAYA TORIMBIA ist ein kleines und feines Fluggelände. Der Startplatz ist eine schön geneigte Wiese und bei Ebbe steht der breite und lange Strand für großzügige Landeanflüge zur Verfügung. Nur ist der normalerweise vorherrschende Seewind schon seit Tagen ausgeblieben. Der relativ warme Atlantik sorgt für Landwind, und der ist leider nicht gut für diesen Startplatz. Also irgendwann wiederkommen.

Konnten wir an den bisherigen Stränden ohne weiteres übernachten, ist dies bei den nächsten die wir besuchen nicht möglich. Zwar wird die Polizei in der Nebensaison vermutlich großzügig sein, aber wer weiß das schon. So fahren wir die nächsten Buchten ab, um immer wieder umzukehren. Dann finden wir bei LLASTRES ein nettes Plätzchen hoch über dem Meer mit einem traumhaften Blick entlang der Küste.

Am nächsten Tag kurven wir durch Gijón, oder auf Asturisch Xixón, und empfinden diese als recht sehenswerte Großstadt. Viele Parks gibt es außerhalb und in der Stadt und trotz der vielen Hochhäuser herrscht eine sympathische Atmosphäre. Leider finden wir in dem engen Gassengewirr keinen Parkplatz für unseren Dicken. So begnügen wir uns mit dem Sightseeing per Durchfahrt.

Bald schon bleiben wir an der PLAYA DE BANUGES hängen, diesmal auf Meereshöhe an einem breiten und flachen Strand.

Dann geht es wieder hügelab und hügelauf durch Eukalyptuswälder, vorbei an saftig grünen Wiesen und verstreuten Häusern. Der PALACIO DE SELGAS hat Ähnlichkeiten mit einem Jagdschlösschen unseres König Ludwig. Leider ist der Park geschlossen.

 

Dann finden wir beim FARO DE BUSTO einen großen Picknickplatz mit grüner Wiese und keinen Verbotsschildern. Auch sind wir hoch über dem Atlantik. Der Wind würde gut anstehen, doch vom kleinen Strand unterhalb der Felswand führt kein Weg die Steilklippe hinauf.

 

 

 

 

 

 

 

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