100 Tage unterwegs

Heute ist der 100. Tag unserer Italienischen Reise. Es war noch Sommer in Deutschland, als wir Ende August aufbrachen. Hier in Sizilien wechselt unser Wettergefühl aktuelle zwischen Frühling und Herbst, je nach Wetterlage und Grün in der Landschaft. Auf jeden Fall haben wir den Winter hinter uns gelassen, den wir beide nicht mehr so richtig schätzen, ist er in unserer fränkischen Heimat doch meist mit wochenlang andauerndem Nebel und Kälte verbunden, die unter die Wäsche kriecht. Zudem ersparen wir es uns und unserem Dicken, ihn am Morgen von Schnee und Eis zu befreien.

Wir staunen über die Vielfalt der Landschaft sowie die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen, die uns begegnen, sei es bei einem kurzen Plausch, in der Bäckerei, auf den Straßen oder bei einer Wanderung. Dabei wird uns auch wieder bewusst, wie schön es ist, alleine über unsere Zeit bestimmen und so lange in der Weltgeschichte umher zu ziehen, wie wir Lust dazu haben. Wunderbar ist es, meist draußen im Freien sein zu können und zu sehen, wie sich über den Tag das Wetter entwickelt (und hoffentlich faszinierende Wolkenstimmungen schafft). Natürlich prasselt auch mal der Regen eine ganze Woche auf unseren Dicken, ohne dass wir einen Fuß vor unsere Haustüre setzen können. Dann heißt es mit wenig Komfort sich zu zweit kaum einmal 10 qm Wohnfläche zu teilen. Aber dennoch gefällt es uns, denn irgendwann erkämpft sich die Sonne ihren Platz am Himmel zurück und wärmt Körper und Seele.

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