Ein privates Orgelkonzert

Orgelmusik ist für mich etwas Faszinierendes. Das Volumen und die Wucht dieses Musikinstrumentes gefallen mir, dem musikalischen Dilettanten (und Alt-68er), vor allem, wenn ein Profi es bespielt. So hat mich mein Freund Gerhard, der seit 50 Jahren Orgel spielt und zu seinem Jubiläum ein  Konzert mit Freunden gab, zu einer Probe in die Stadtkirche von Schwabach eingeladen. Als Laie ist es mir unvorstellbar, wie man diese unendlichen Möglichkeiten einer Orgel mit diesen unzähligen Tasten für Hände und Füße und den Knöpfen und Schaltern bedienen kann. So gelingen leiseste Töne und donnernde Klänge. Am besten gefiel es mir, als Gerhard zum Finale den Knopf „Tutti“ drückte: alle Register mit allen Pfeifen wurden von der Luft zum Tönen gebracht, wunderbar. Da läuft mir die Gänsehaut den Rücken rauf und runter. Wenn ihr in der Goldschlägerstadt Schwabach seid, die übrigens ohnehin einen Besuch wert ist, und eine voll tönende Orgel hört, schaut einfach hinein in die Kirche; es wird euch mit Sicherheit ebenso faszinieren und inspirieren wie mich.

3 Gedanken zu “Ein privates Orgelkonzert

  1. Ich habe große Achtung vor Menschen, die dieses Instrument beherrschen, empfand ich das Klavierspilene in meinen Anfangszeiten schon als Horror. Übungen mit einer Hand – ja, gut, aber dann mit beiden Händen, das war erst mal eine Katastrophe (die sich aber bald gab).

    Eine sehr schöne Kirche übrigens.

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