Zuhause im Allgäu

Wieder einmal fahren wir ins ALLGÄU, praktisch in eines unserer vielen „Zuhauses“. Hier sagen sie, dass die Einheimischen besonders laut geschrien hätten, als Gott die Schönheiten dieser Welt verteilt hat. Recht haben sie. Dann war da auch noch König Ludwig II., der sein Geld, das er unter anderem von Bismark für seinen Thronverzicht bekam, lieber in Schlösser investierte als in den Krieg. Die Bevölkerung und der bayerische Wirtschaftsminister Söder danken es ihm, ist doch NEUSCHWANSTEIN eines der bekanntesten Bauwerke der Welt und somit eine gute Einnahmequelle.

Am ersten Morgen schälen sich die Berge langsam aus den Wolken, nach und nach lugen die Felswände über dem dunklen Wald hervor.

Der erste Ausflug führt uns zum sagenumwobenen ALATSEE. Um den wildromantischen See ranken sich viele regionale Mythen und  Sagen. Fabelwesen sollen dort hausen sowie Gespenster umgehen. Unvorsichtige Wanderer würden in den See gezogen und in Erdspalten gelockt. Um den Schauer noch zu verstärken, leuchtet ab und zu in 15 Meter Tiefe eine rote Schicht von Purpur-Schwefelbakterien auf. Auch sollen im Zweiten Weltkrieg die Nazis hier einen Goldschatz versenkt haben, den bisher aber niemand fand. Wir belassen es bei einem ausgiebigen Bad und nutzen die vielen Bänke, um die Ruhe und Aussicht zu genießen. Als Krönung des Tages gibt es auf der sonnigen Terrasse des Restaurants Kässpatzen nach Großmutters Rezept.

4 Gedanken zu “Zuhause im Allgäu

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