Entlang der türkisblauen Soĉa

In der Nacht hat der Regen ein paar Mal auf unseren Dicken geprasselt, am Morgen nehmen die blauen Flecken am Himmel zu und die Sonne hat die Chance für ein paar Lichtblicke.

 

Heute folgen wir dem Lauf der türkisblauen SOĈA, die sich tief in die Berge gegraben hat. Manchmal ist das Bachbett trocken, dann plätschert das Wasser wieder über die runden weißen Steine. Nach der Ortschaft SOĈA zwängt sich der Fluss stellenweise nur meterbreit durch die Kalkfelsen. Forellen warten im glasklaren Wasser auf Beute und schlagen den Anglern ein Schnippchen.

 

Kurz darauf biegen wir ins LEPENATAL ab. Kurvenreich zieht sich die Straße hinauf bis zur Hütte DOM DR. KLEMENTA JURGA. Trotz tief hängender Wolken macht sich der Peter auf zu einer Wanderung. Auf einem alten Militärweg, führt der Steig serpentinenreich und steil hinauf zur Anhöhe. Von da geht es gemütlicher über eine Hochfläche weiter. Ein Senne auf einer Alpe warnt mich vor heftigen Regen, der etwa in ein oder zwei Stunden kommen wird. So eile ich zum malerischen KRN-SEE und gönne mir nur ein kurzes Vesper. Den Blick auf den strategisch wichtigen Berg im 1. Weltkrieg versperren jedoch die tief hängenden Wolken. Dann regnet es wie aus Kübeln. Tropfnass komme ich bei Susanne an.

 

Der Festung KLUŽE, an der tiefen KORITNICA-SCHLUCHT gelegen, statten wir einen kurzen Besuch ab. Sie verhinderte einst den Angriff der Türken. Dem Herr Napoleons dagegen konnte das Bollwerk nicht widerstehen.

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