Zeus empfängt uns mit Blitz und Donner

Nachdem wir bisher meist sonniges und warmes Wetter hatten, begrüßt uns Zeus in GRIECHENLAND mit Blitz und Donner, ein würdiger Empfang. Nicht so freundlich sind die griechischen Zöllner, die uns nicht einmal ignorieren, der Polizist schleudert die Pässe zurück. Da das Fahren im strömenden Regen nicht allzu viel Spaß macht, nehmen wir die erste Abfahrt hinunter zum Meer. Immer wieder reißt der Wind die Wolkendecke auf, die Sonne taucht die Wolken und die windzerzauste Platane in warmes oranges Licht. Mächtige Blitze zucken über den Himmel, der Wind fegt Wasserschleier über das Meer. Schönes Wetter.

Die ganze Nacht über zuckten Blitze über den Himmel. Am Morgen lockert sich die Wolkendecke etwas auf und die Blautöne beherrschen die Stimmung.

Immer wieder einmal durch Regenschauern fahrend, kommen wir nach IGOUMENITSA, gottseidank nicht zum Fährhafen, sonder zum Lidl. Ritter Sport Rum-Trauben-Nuss, Lebkuchen, Nürnberger Rostbratwürste (die hier schrecklicherweise Authentic Baverian Bratwurste heißen, aber aus Nürnberg kommen), Schwarzbrot und Schwarzwälder Schinken sind einige der etwas vermissten Köstlichkeiten, die in den Einkaufskorb wandern. Immer noch im Regen wagen wir uns hinaus auf eine kleine Landzunge zwischen der Lagune und der weiten Bucht von IGOUMENITSA. Immer öfter reißt der Wind Löcher für die Sonne in die Wolken. Kleine und größere Fährschiffe ziehen vorbei und auch der ein oder andere Regenschauer. Susanne verarbeitet kochend unsere Einkäufe, zuerst gibt es Gulasch. Peter dreht wieder einmal eine kleine Runde mit dem Rad. Der mächtige Turm PYRGOS RAGIOU ist wegen Arbeitermangel leider verschlossen. Der weitere Weg führt durch Orangen- und Mandarinenhaine, erst auf Asphalt, dann durch metergroße Wasserlachen, fast bis zum Ende einer Landzunge. Schwäne sitzen gemütlich auf Schilfpolstern, ein Vogelschwarm „läuft“ flügelschlagend über das Wasser. Ein gestrandetes Fischerboot liegt am feinsandigen Strand, die Farbe malerisch abgeblättert. Obwohl über den Bergen ab und zu noch ein Blitz zuckt, bleibt es jetzt meist sonnig und der Wind schläft auch langsam ein. Wir sind gut in Griechenland angekommen, so kann es gerne weitergehen.

Da Hoch Karl bringt uns nach Regen, Donner und Blitz einen sonnigen Tag. Wir bleiben an dem langen Strand PARALIA MAKRYGIALI, ein paar Jogger und Radfahrer kommen vorbei, die Polizisten winken uns freundlich zu. In der Lagune haben sich fünfundsiebzig Pelikane (wir haben sie alle gezählt) eingefunden, ein großer Schwarm Kormorane kommt hinzu. Wir wandern bis zur Spitze der Halbinsel, am Wegesrand steht eine kleine Kapelle, die ersten Krokusse leuchten als Boten des Frühlings (obwohl der Winter noch gar nicht begonnen hat), eine Schildkröte quert gemächlich unseren Weg, über KORFU und den Bergen des Festlands stehen wunderbare thermische Wolken.

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