EIN ORT VOLLER BILDER

Weiter geht es der Küste KALABRIENS entlang bis nach DIAMANTE, der Stadt des Peperoncinos und der Mulares. Das Museum für die scharfen Früchte hat nur im Sommer geöffnet, am Markt erstehen wir zumindest einen Bund der roten Schoten. Die Mulares dagegen sind jederzeit zu sehen, schmücken die farbenfrohen und recht unterschiedlichen Wandbilder doch die Hauswände in den engen Gassen der Altstadt.

Einen aussichtsreichen Übernachtungsplatz finden wir bei den Ruinen von CIRELLA. 3000 Jahre war der Hügel von den unterschiedlichen Völkern besiedelt, bis nach der Zerstörung durch die Franzosen im Jahre 1806 die Bewohner endgültig ans Meer zogen.

Und ein weiterer Aussichtsbalkon wartet auf uns, diesmal am schmalen Küstenstreifen der BASILIKATA. In 600 m ü.d.M. breitet am Gipfel des MONTE SAN BIAGO der Erlöser seine Arme schützend über der Landschaft und den Ort MARATEA aus. Als wir die schauerliche Auffahrt sehen, legen wir die letzten Meter lieber zu Fuß zurück.

5 Gedanken zu “EIN ORT VOLLER BILDER

  1. Habt ihr zu dem Bild mit dem langen Schatten und dem orangen Rand vielleicht den daraufstehenden Text gelesen? Ich wäre sehr neugierig was der Künstler dort geschrieben hat.

    Und lebt in dem kleinen Dorf mit der gruseligen Brücke heute noch Jemand? Sieht leider recht ausgestorben aus :o.

    Ansonsten fantastisch schöne Bilder aus einer Ecke in Italien, in die man vermutlich nicht so oft kommt. Vielen Dank 🙂

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    • Nein, mangels italienischer Sprachkenntnisse hab ich den Text nicht gelesen. In dem Ort lebt niemand mehr. Im Reiseführer steht nichts darüber. Es könnte sein, dass auch hier die Truppen Napoleons gewütet haben.
      Das kurze Stück Küste der Basilikata ist eines der schönsten Italiens. Liebe Grüße

      Liken

  2. Super Fotos … und krasse Murals.
    Wir könnten ja dorthin auswandern und das Dorf umbauen / erneuern und mit Leben füllen. Vielleicht finden sich Sponsoren für ein ausgestorbenes Dorf. … da muss natürlich vieles geklärt werden: Grundwasser, Landwirtschaft ringsherum: ja/nein und die Finanzierung.
    Alle sin allem, würde mich das reizen … vor allem auch wegen der Temperaturen und Sonneneinstrahlung am „schönsten Ort Italiens“ LG Francis 😉

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