IM TRIESTINER KARST

TRIEST, wir geben der Stadt noch eine Chance. Schon ein paar Mal waren wir hier, doch nie hat sie uns so richtig gefallen, obwohl Veit Heinichen in seinen Kriminalromanen um den Kommissar Proteo Laurenti sie als bezaubernde Stadt beschreibt. Doch wir kommen gar nichts bis ins Zentrum, denn schon auf den Zufahrtsstraße ist kein einziger Parkplatz zu finden. Die Triestiner nutzen das sommerliche Wetter und liegen auf den Wegen am Meer in der prallen Sonne. So kurven wir auf guten Straßen hinauf in den TRIESTINER KARST zum Weiler SAGRADO DI SGONICO, mitten in der Einsamkeit. Meinen wir, doch im Laufe des Tages geht es hier zu wie am Nürnberger Plärrer, unzählige Autos brausen vorbei.

Auf breiten Wegen durch den lichten Wald erreiche ich den unscheinbaren Hügel MONTE LANARO, slowenisch VOLNIK. Doch mit seinen bescheidenen 544 m bietet er eine überraschend gute Aussicht. Der Blick schweift über die kleinen Dörfer inmitten kleiner Weinfelder im slowenischen Teil des Karstes, dahinter lässt sich der TRIGLAV erahnen. An der adrianischen Küste ist das slowenische PIRAN zu sehen und die LAGUNA DI GRADO, vielleicht sogar die Industrie rund um VENEDIG. Am Rückweg verlaufe ich mich ständig, kein Wunder, dass man hier die ein oder andere Leiche verschwinden lassen kann. (Wir lesen zu viele Krimis.)

Auf dem Weg nach Norden nehmen wir die kürzere Strecke durch SLOWENIEN, die Grenzen sind wieder geöffnet. Bei CIVIDALE DEL FRIULI finden wir hinter einen aufgelassenen Friedhof einen ruhigen Übernachtungsplatz.

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