VON STRAND ZU STRAND

Unsere Tagesetappen und Reisegeschwindigkeit nehmen deutlich ab. Nun fahren wir am Tag so etwa 50 km und bleiben zwei bis drei Tage am Stück stehen. 

Nach dem Hölleneingang im Landesinneren zieht es uns wieder ans Meer, wo wir von früheren Reisen ein paar schöne Orte kennen. Einer unserer Favoriten ist der weite Strand zwischen Kanáli und Mytikas. Ganz 17 km ist der weite, unbebaute Strandbogen lang. Nur ein paar Meter vom Wasser entfernt können wir parken. Die bewachsene Düne schützt uns vor dem heftigen Landwind, die Wellen am Meer sind kleiner als die am heimischen Brombachsee.

Eine kurze Einkaufstour verbinden wir mit dem Besuch der Reste von Nikópolis. Leider sind das Theater und die anderen Steinreste geschlossen. Kaiser Augustus gründete die Stadt 31 v.u.Z. als Zeichen seines Sieges über seinen Widersacher Marcus Antonius und Kleopatra in der Seeschlacht vor Áktion. Über 300 000 Menschen sollen hier einst gelebt haben.

Nur ein paar Kilometer weiter, nachdem wir das Straßentunnel in Préveza endlich gefunden hatten, bleiben wir am Hafen von Lefkáda für zwei Tage, um den Regen und Sturm abzuwarten. Jetzt in der Nebensaison interessiert sich die Polizei nicht für uns, gemächlich fährt sie an uns vorbei.

Fast an der Südspitze der (Halb-)Insel liegt Porto Katsíki. Hoch über der Bilderbuchbucht können wir parken. Das fantastisch türkisfarbene Wasser ist noch angenehm warm (jedenfalls stellen sich nicht die Nackenhaare auf) und lädt natürlich zum ausführlichen Bade ein.

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