Wetterkapriolen

Nachdem der Wetterbericht weiter Südwind und Starkregen vorhersagt, brechen wir in den Norden auf. Aus Interesse biegen wir jedoch bereits auf halber Strecke ab, um uns am Südwestende der Insel umzuschauen. Unter grauen Wolken folgen wir der breiten Straße durch einsame Täler, Geier schweben ohne Flügelschlag über den Bergen. Für den letzten Kilometer zu unserem Ziel hat das Geld wohl nicht mehr gereicht: vor uns liegt eine vom Regen ausgewaschene holprige Piste. Doch unser Dicker schlägt sich bravourös und wir stehen an der wahrlich fantastischen Lagune von ELAFONÍSI. Und das Wetter ist besser als vorhergesagt. Als wir die Verbotstafeln studieren: Camping und Übernachten verboten, heißt uns ein „Offizieller“ willkommen und bei der Frage, ob wir hier stehen können, heißt es „No problem“. Mit Blick auf das türkisfarbene Wasser und ein paar pittoreske Bäume parken wir ein. Die Büsche und die vorgelagerte Insel mit den hohen Dünen schützen uns vor dem Westwind, der über die Tage hinweg langsam ruhiger wird. Das Wetter zieht wieder einmal eine Show ab: strahlend blauer Himmel, weiße und rabenschwarze Wolken, Sonnenschein und Regenbogen, Regen- und Hagelschauer wechseln sich im Halbstundentakt ab. Fantastisch und kontrastreich ist das Farbenspiel, nicht nur dem Fotografen gefällt es. Nachts wölbt sich ein klarer Sternenhimmel über uns.

3 Gedanken zu “Wetterkapriolen

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