5. und 6. Tag: vom Pürschlinghaus nach Oberammergau

Weil es gar so schön hier ist, bleiben wir einen Tag am PÜRSCHLINGHAUS, nicht nur wegen dem ofenfrischen Leberkäse, aber auch. Da wir im Freien schlafen, weckt uns die Sonne mit ihren ersten Strahlen. Der Himmel ist schon früh stark bewölkt. Es sind heftige Gewitter vorhergesagt, doch Petrus folgt dem Wetterbericht nicht, es bleibt meist trocken. Noch vor dem ersten Kaffee auf der Hütte bezwingen wir ohne Rucksack beschwingt den TEUFELSTÄTTKOPF. Dies ist wieder einer der vielen allgäuer Aussichtsberge, der uns einen Rundumblick schenkt. Zurück auf der Hütte, hat der Wirt schon den Kaffee gebraut, dessen verführerischer Duft uns entgegen weht. So können alle Tage beginnen. Dies ist ein Tag ohne Handy (der Akku ist fast leer), ohne Buch und Fernseher. Auf der Terrasse von Ludwigs Jagdhütte sitzend, er kannte die magischen Orte seines Königreiches und wusste sie zu genießen, und einfach in die Berge schauend, scheint die Zeit langsamer als sonst zu vergehen. Atempause.

Nach einer sternenklaren Nacht und einem feuerroten Sonnenaufgang heißt es Abschied nehmen. Die letzten Wegkilometer sind angefüllt mit dem Dank für die schönen Tage in dieser beeindruckenden und beruhigenden Landschaft. Der Weg führt das erste Stück fast immer auf gleicher Höhe zum KOFEL, einem alleine stehenden Felsklotz über dem AMMERTAL. Auf den endlosen Serpentinen hinunter ins Tal kommt uns eine Vielzahl von Wanderern entgegen, viele nach frischer Seife riechend (das fällt mir seltsamerweise immer besonders dann auf, wenn ich einige Tage in den Bergen war.) Jetzt kommt auch noch etwas Wehmut und Trauer auf, gehen doch sechs wunderbare Tage in den ALLGÄUER BERGEN zu Ende. In OBERAMMERGAU gibt es noch einen Kaffee zur Stärkung. Dann wartet schon der Zug, der uns zurück in die Heimat bringt.

4. Tag: vom Bäckenalmsattel zum Pürschlingshaus

Die Nacht am BÄCKENALMSATTEL war richtig gemütlich. Kein Regenschauer, kein Blitz und Donner rissen uns aus dem Schlaf. Nach einem spartanischen Frühstück, zudem auch noch ohne einen dampfenden Kaffee, ziehen wir weiter. Durch einen dunklen Fichtenwald führt der Steig steil nach oben zu einem Hochmoor. Der Weg der gestrigen Tour, der uns über die Scharte zwischen KRÄHE und GABELSCHROFEN führte, ist gut zu sehen. Die ersten Sonnenstrahlen schaffen es durch die dünne Wolkendecke und lassen die steilen Kalkfelsen hell aufleuchten. Uns geht es so richtig gut. Der KLAMMSPITZGRAT bringt uns erst über Wiesenhänge, dann durch felsiges Gelände, indem wir unsere Hände gut gebrauchen können, zum nächsten Aussichtsberg, der KLAMMSPITZE. Manchmal ist der Tiefblick gar schauerlich, über den ein oder anderen Felsklotz kraxelnd erreichen wir den kugeligen Gipfelfelsen. Dohlen umrunden kreischend das Gipfelkreuz, hoffen auf einen Brotkrumen und fliegen pfeilschnell im Lee, nicht wissend wie gefährlich das doch eigentlich ist. Der Weg führt uns in direkter Linie über Felsschrofen hinunter, diesmal Gott sei Dank mit festem Gestein. Ludwigs kleines Lustschloss LINDERHOF liegt uns zu Füßen. Über einen gemütlichen Wiesenweg kommen wir zur Mittagszeit zu den BRUNNENKOPFHÄUSERN. Hier haben wir endlich Essensglück. Es gibt Gulasch mit Semmelknödeln, unsere erste warme fleischige Mahlzeit. Nach der ausgiebigen Mittagspause erreichen wir nach zwei Stunden Genusswandern unser Tagesziel: das PÜRSCHLINGHAUS. Hier hat sich sich der bayerische König einst eine Jagdhütte bauen lassen. Sie steht wie ein Adlerhorst malerisch auf einem kleinen Felssporn. Und wieder haben wir Essensglück: ofenfrischer Leberkäse mit hausgemachtem Kartoffelsalat. Nachdem die Hütte wegen Brandgefahr für Übernachtungsgäste gesperrt ist (Das Innere muss eine Stunde dem Feuer trotzen. Es gelten Bestimmungen wie für ein Hochhaus. Das muss man nicht verstehen. Wer braucht schon eine Stunde, um die Hütte zu verlassen?) suchen wir uns eine andere Bleibe. Wir finden eine verschlossene Hütte, auf deren überdachten Terrasse wir ohne Zelt im Freien schlafen können. Wunderbar, was braucht der Mensch mehr?

3. Tag: vom Schlagsteinsattel zum Bäckenalmsattel

Am Morgen leuchtet der Himmel im schönsten unschuldigsten Blau, als wenn gestern Abend nichts gewesen wäre. Wir packen unsere nassen Sachen in den Rucksack und machen uns auf den Weg durch das feuchte Gras. Den wenig begangenen und stellenweise zugewucherten Steig über den Grat finden wir schnell. Manchmal versperrt ein Felsblock den Weg, dann heißt es, die Hände zu Hilfe zu nehmen. Wir quetschen uns durch Latschen, immer wieder glänzen Spinnweben in der Sonne oder kitzeln im Gesicht. Ein schwarzer Salamander schleicht noch müde über den Weg. Wahrscheinlich ist ihm noch kalt. Meist bergauf und an den steilen Abgründen entlang erreichen wir unser erstes Tagesziel: den aussichtsreichen KREUZKOPF.

In einer Schuttrinne mit losen Geröll tasten wir uns Schritt für Schritt hinunter, immer bedacht, keinen Stein loszutreten. Vom KÜHKARJOCH aus führt uns in einer halben Stunde ein gemütlicher Steig hinauf zum nächsten Aussichtsgipfel, den OCHSENÄLPELESKOPF. Wieder belohnt uns ein grandioses Panorama. Eine kleine Regenfront zieht vom LECHTAL über die TANNHEIMER BERGE heran und streift uns. In unsere Regenumhänge gehüllt warten wir den kurzen Schauer ab. Über Wiesenwege, vorbei an der HIRSCHWÄNGALPE, kommen wir am Mittag zur JÄGERHÜTTE. „Am Mittwoch und bei schlechtem Wetter Ruhetag“, steht auf dem Schild. Heute ist Mittwoch, doch die Sennerin ist zufällig hier. So gibt es das erste Bier der Wanderung und zumindest ein Käsebrot. Mit dem Essen haben wir irgendwie Pech. Eine etwas verwitterte Tafel weißt darauf hin, dass auch schon früher der Wald durch Menschenhand gar arg viel hat leiden müssen.

Eigentlich wollten wir nur noch ein Stück laufen, doch daraus wird noch eine richtige Tour. Ein gemütlicher Weg führt uns erst unterhalb der KRÄHE, dann in angenehm steigenden Zickzack hinauf zum GABELSCHROFENSATTEL. Es ist wieder heiß, der Schweiß rinnt in Strömen. Doch oben angekommen belohnt uns abermals ein fantastisches Panorama. Wir stehen zwischen den schroffen Wänden von KRÄHE und GABELSCHROFEN, etwas weiter im Osten strecken sich die GUMPENKARSPITZE und der GEISELSTEIN in den blauen Himmel. Zurückblickend sehen wir den BRANDERSCHROFEN, über den bunte Gleitschirme genüsslich in der Thermik drehen, und den SÄULING. Entlang der mächtigen Steinflanke der HOCHPLATTE erreichen wir ein kleines romantisches Hochtal. Der KENZENSATTEL erfordert noch einmal einen kleinen Aufstieg, bevor wir zur gut bewirtschafteten KENZENHÜTTE kommen. Hier ist allerhand los. Fahrradfahrer und Wandergruppen belagern die Tische. So viele Menschen haben wir die letzten beiden Tage zusammen nicht gesehen. Der Blick in die Speisekarte lässt uns das Wasser im Mund zusammen laufen: Rouladen. Freudig bestellen wir bei der netten Bedienung. „Ja mei, da hättets eine Stunde früher da sein müssen. Die Küche nimmt keine Bestellungen mehr entgegen. Eine Suppe und etwas von der Brotzeitkarte könnt Ihr noch haben.“ Schon wieder Pech mit dem Essen, es ist wie verhext; am Nachbartisch gibt es für die Halbpensionsgäste Hackbraten. So begnügen wir uns mit einer warmen und leckeren Brätködelsuppe und einem Wurstsalat.

Rund um die Hütte können wir nicht zelten. So machen wir uns ein letztes Mal, schon etwas müde in den Beinen, an diesem Tag auf den Weg. Am BÄCKENALMSATTEL finden wir nach kurzem Aufstieg inmitten hoher Pflanzen (wir sind leider keine Botaniker) ein einigermaßen flaches Fleckchen für unser Zelt. Heute verhält sich Petrus ruhig und beschert uns eine ruhige Nacht.

2. Tag: vom Säuling zum Schlagsteinsattel

Eine strahlende Sonne weckt uns. Über Nacht hat der Föhn den Himmel leer gefegt, der sich nun im strahlenden Blau präsentiert. Über einen steilen, stellenweise mit Ketten gesicherten, Weg erreichen wir das SÄULINGHAUS, eine Hütte des Touristenvereins „Die Naturfreunde“. Die Übernachtungsgäste sind gerade beim Frühstück, so bekommen wir zumindest einen heißen Pulverkaffee. Das Wasser hier ist knapp und wird aus einer 300 Meter tiefer gelegenen Quelle hoch gepumpt. Jede Flasche Bier muss erst mit dem Auto auf 1 400 m gebracht werden, bevor sie die letzten Höhenmeter in einem Materiallift zur Hütte schwebt. Zur Bewirtschaftung gehört schon viel Enthusiasmus.

Der Weg führt uns rund um den SÄULING, am Fuße der zerklüfteten steilen Wände entlang. Riesige Fichten spenden Schatten, immer wieder fällt der Blick auf die TANNHEIMER BERGE und ins Alpenvorland, ALPSEE und FORGGENSEE liegen tief unter uns. Im ständigen Auf und Ab umrunden wir auf schmalen Steigen den PILGERSCHROFEN. Nach der Weggabelung zum SÄULING ist der Weg kaum noch zu erkennen, er ist wohl wenig begangen. Den ganzen Tag hinweg begegnet uns kein einziger Wanderer mehr.

Der ZUNDERKOPF ist heute unser einziger Gipfel. Von hier aus gesehen macht der SÄULING eine ganz andere Figur als aus dem Flachland, die markante Grasflanke  fehlt. Wenn wir die steilen Gipfelfelsen sehen, können wir kaum glauben, gestern Abend dort oben standen zu haben.

Voller Vorfreude auf eine deftige Mahlzeit erreichen wir die KOFELALPE, ein Hütte des Alpenvereins. Der Tisch ist schon gedeckt, der Suppentopf dampft und die Rühreier duften verführerisch, leider nur für die Sennerin und nicht für uns Gäste. Etwas enttäuscht suchen wir unter einer riesigen Tanne den Schatten und nagen an unseren Müsliriegeln. Der Blick auf die mächtige ZUGSPITZE, ihr zu Füßen der PLANSEE, stimmt uns schon wieder etwas versöhnlicher; ein schönes Fleckchen Erde ist das hier. Dann stehen wir mit den Kühen am Brunnen an, um unsere Flaschen mit frischem Quellwasser zu füllen.

Die Sennerin hat uns den weiteren Weg zum KREUZKOPF, unserem nächsten Aussichtsberg, gezeigt. Doch erst geht es einmal steil hinunter zur BÄCHHÜTTE und von da ebenso so steil hinauf zum SCHLAGSTEINSATTEL. Hier schlagen wir unser kleines Zelt auf, legen uns in die warme Wiese unter einen immer noch strahlend blauen Himmel und diskutieren und philosophieren über Gott und die Welt. Unverhofft fallen erste Regentropfen. Schnell ziehen schwarze Wolken aus Westen heran, schon blitzt und donnert es. Kaum sind wir im Zelt, prasselt heftiger Regen auf uns, Windböen zerren an unserer Behausung. Wenn jetzt nur nicht das Überzelt wegfliegt. Doch das kleine Zelt hält den Unbillen des Wetters tapfer stand. Nach einer gefühlten kleinen Ewigkeit legt sich der Sturm, ab und zu fallen noch ein paar Regentropfen und wir in den Schlaf. Die nächsten Tage über sprechen uns Wanderer und Hüttenwirte immer wieder auf dieses Unwetter an.

Vom Schloss Neuschwanstein nach Oberammergau

1. Tag: von Schloss Neuschwanstein auf den Säuling

Wer kennt es nicht, das SCHLOSS NEUSCHWANSTEIN. Wir beide, Moritz und ich, wählen das Märchenschloss Ludwig II. als den Startpunkt für unsere Wanderung durch die ALLGÄUER ALPEN. Ausgerüstet mit großem Rucksack, kleinem Zelt, warmen Schlafsack und ausreichender Verpflegung für ein paar Tage zwängen wir uns durch die internationale Touristenschar. Wortfetzen in vielen Sprachen schwirren durch die Luft, manchmal schallt uns ein bewunderndes (so glauben wir zumindest zu hören) „Hiking“ entgegen. Am Wegesrand sitzt Kai und singt zu seiner Drehleier alte Lieder und Volksweisen aus aller Welt, die den Touristen ein paar Münzen wert sind. (Die bayerische Schlösserverwaltung wollte seinen Auftritt verbieten. Eine Aktion mit 2000 Unterschriften ermöglichte eine Petition, die der Bayerische Landtag zu seinen Gunsten einstimmig absegnete.)

Leider ist die PÖLLATSCHLUCHT immer noch wegen Bauarbeiten gesperrt. So muss die Forststraße zur BLECKENAU für die ersten Höhenmeter herhalten, bequem aber langweilig. Die Menschenmassen werden weniger, bald sind wir fast alleine unterwegs. An einer Lichtung mit romantische gelegener Jagdhütte teilt sich der Weg zum Gipfel: rechts ein direkter Weg zum SÄULINGHAUS, links ein einfacher Klettersteig zum SÄULING, unserem heutigen Tagesziel. Unvermittelt steht ein Steinbock mit mächtigen Hörnern direkt am Steig. Er blickt uns völlig gelassen entgegen und lässt sich in keinster Weise stören. In direkter Falllinie gewinnen wir schweißgebadet schnell an Höhe, ein paar einfache Leitern erleichtern den Aufstieg durch die mächtige und steile Flanke. Etwas außer Puste erreichen wir die markante Grasschulter unterhalb des Gipfels. Wir suchen uns am KLEINEN SÄULING erst einmal einen Schlafplatz für die Nacht, lassen unsere Rucksäcke gleich hier und fliegen so erleichtert förmlich die letzten Höhenmeter hinauf zum markanten Gipfel. Die Aussicht ist grandios.

Weit unter uns liegt das Königsschloss vor dem FORGGENSEE, der PLANSEE wird überragt von der ZUGSPITZE im WETTERSTEINMASSIV, über den LECHTALER ALPEN baut sich eine riesige Gewitterwolke auf. Die Hoffnung, dass sie vorbei zieht, erfüllt sich leider nicht. Kaum haben wir unser kleines Zelt aufgestellt, bricht das Unwetter über uns herein. Der Wind zerrt am Stoff, heftiger Regen prasselt auf uns herab, Blitz und Donner erfüllen die Luft. Kaum zehn Minuten später ist der Spuk vorbei, die Sonne scheint von einem blauen Himmel, als wäre nichts gewesen und schafft einen farbenprächtigen Regenbogen. Nach dem Sonnenuntergang dreht der Wind auf Süd und der warme Föhn trocknet schnell Zelt und Gras, liegt uns aber pfeifend die halbe Nacht in den Ohren.

 

 

Die Tage vergehen wie im Fluge

Das Wetter der ersten Tage in MEDUNO ist sehr wechselhaft: Sonne mit über 30 Grad im Schatten, hoch aufragende weiße und tiefschwarze Wolken, die schnell an Höhe und Umfang gewinnen, hell zuckende Blitze, den ein tiefer und laut dröhnender Donner folgt sowie sintflutartige Regenschauer. Am Himmel wird es nicht langweilig, an Fliegen ist erst gar nicht zu denken.

20170713 1

Doch zum Wochenende hin hat Petrus ein Einsehen mit uns Fliegern. Das Wetter stabilisiert sich zusehends und eine Menge Flieger versammeln sich am MONTE VALINIS um das gute Flugwetter zu nutzen. Natürlich waren die Tage nun mit einem der schönsten Sportarten ausgefüllt. Jeden Morgen gegen 7 Uhr fuhr ich mit Uwe, einem 77-jährigen lebensfreudigen und äußerst fitten Fliegerkollegen, mit dem Roller vom Berg hinunter zum Landeplatz. So haben wir unseren eigenen Shuttle unten stehen und können wieder bequem hinauf zu unseren Wohnmobilen. In gut 1 ½ Stunden, die relative Frische der frühen Stunden nutzend, wanderten wir wieder hinauf zum 800 m höher gelegenen Startplatz. Mit der ersten Thermik heben wir ab und kurven stundenlang über den grünen Hügeln des FRIAUL, bis die Aufwinde uns zu stark werden und wir für eine Siesta landen. Als am Nachmittag der Seewind einsetzt und die Thermik nachlässt, soaren wir im laminaren Aufwind bis zum Sonnenuntergang. Ich finde es auch noch 20 Jahren immer wieder faszinierend, mit einem Fluggerät aus Stoff, das gerade einmal etwas über 3 kg wiegt, stundenlang alleine mit der Kraft der Sonne durch die Luft zu segeln, So vergehen die Tage im wahrsten Sinn des Wortes wie im Fluge.

Wieder einmal im Friaul

Wie jedes Jahr fahren im Juli für zwei Wochen in den Urlaub. Der Anlass ist der 14. Juli, nicht aber der französische Nationalfeiertag. Wir wollen die Seele baumeln lassen, ein bekanntes Gebiet aufsuchen und nicht so weit fahren müssen. Da kommt für uns doch eigentlich nur das FRIAUL in Frage. In der größten Sommerhitze fahren wir los, umkurven MÜNCHEN, verlassen am CHIEMSEE die Autobahn Richtung PASS THURN, durchqueren den Alpenhauptkamm im FELBERTAUERNTUNNEL, erklimmen den PLÖCKENPASS, kehren in TIMAU für ein Glas Wein und den ersten italienischen Café ein, schleichen die unzähligen Kurven des PASSO REST hinauf und hinunter und stürzen uns dann zur lang ersehnten Erfrischung in die Fluten des LAGO DI TRAMONTI.

Eine erste kleine Wanderung führt uns der MEDUNA entlang, die sich hier noch ungezähmt ihren Weg durch das weite Kiesbett suchen darf. Erstaunlich, wie schnell Pflanzen sich ihren Lebensraum zurückerobern, auch wenn es auf mancher Blüte eng wir. Abends zieht ein Gewitter mit heftigen Regenschauern von Westen heran und bringt etwas Abkühlung.