Eine erste Schluchtenwanderung und etwas Kultur

Heute schnürt der Peter sogar die Wanderschuhe, die erste Schluchtenwanderung steht bei wunderbar sonnigem Wetter auf dem Programm. Doch zuerst gibt es noch ein wenig Kultur. In KRITSÁ steht die 600 Jahre alte Kirche PANAGÍA I KERA. Außen ist sie schlicht, innen wie so viele griechischen Kirchen üppig ausgemalt, ein richtiges Bilderbuch. Außergewöhnlich ist ein Bild aus dem Leben Marias. Nach der Geburt ihres Sohnes Jesus sitzt sie genickt in einem Sessel, Josef ihr gegenüber kummervoll oder sogar sauer. Er hat Maria ja gar nicht angefasst, wo kommt nur das Kind her? Er überlegt, Maria zu verlassen. Doch zum Glück kommt ein Engel und schlichtet denn Streit, da bleibt er eben.

Gar nicht weit davon entfernt, geht es in die kurze aber sehr enge KRITSA-SCHLUCHT. Bis zu 150 m ragen die Felswände auf, die am Grund manchmal nur auf armesbreite auseinanderstehen.

Da es erst Mittag ist, besuchen wir auch noch die Ausgrabung von LATÓ. Die antike Siedlung liegt, bewehrt von dicken Mauern, malerisch auf einem Bergsattel. Das Tor ist verschlossen, kein Wärter ist weit und breit zu sehen. Peter steigt einfach über das niedrige Tor und erkundet die fast 3000 Jahre alte Stadt. Eine breite, in den Fels geschlagene Treppe, führt hinauf zum Marktplatz. Der Blick geht von hier weit über den GOLF VON MIRAMBLLOU, auf einen Hügel stehen die weißen Häuser von AGIOS NIKOLAOS.

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