RUNDFAHRT DURCH DAS NEBBIO

In SAINT-FLORENT kennen wir mittlerweile den Bäcker als auch den Supermarkt. Wieder mit dem Nötigsten versorgt, drehen wir eine Runde durch das NEBBIO. Entgegen seinem Namen wölbt sich heute ein strahlend blauer Himmel über die muschelförmige Beckenlandschaft. Der weite Talkessel ist von runden, mit immergrüner Macchia überzogenen Hügeln umgeben. Auf halber Höhe reihen sich Ortschaften wir eine Perlenkette aneinander, die meisten überragt von einer großen Kirche. Einst machte die Landwirtschaft die Gegend reich, davon ist heute nicht viel geblieben. Ein paar Kühe weiden auf dem kargen Grün, weit und breit sind keine bestellten Felder zu sehen. Dennoch sind die meisten Häuser in den Dörfern gut restauriert, nur wenige Ruinen stehen an der meist schmalen Straße.

Wir finden eine Gumpe mit glasklarem und kalten Wasser für ein erfrischendes Bad, die Kindergartenkinder machen ihre ersten Versuche im Schwimmbad.

Ein Schmuckstück ist die frühromanische Kirche SAN MICHELE DE MUTATO aus dem Jahre 1280 n. Chr. Die Muster aus grünem Serpentin- und weißem Kalksteinblöcken sowie die vielen Skulpturen machen sie zu einem der schönsten Sakralbauten Korsikas. Wir vespern ausgiebig unter dem Schatten der ausladenden Platanen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir OLETTA und den nahe gelegenen Stausee LAC DE PADULA. Hier sind wir ganz alleine. Die Gendarmerie kommt vorbei, die zwei Männer sorgen sich mehr um ihr Auto als um uns. So können wir beruhigt über Nacht an dem stillen Ort bleiben.

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