DER ERSTE BLICK AUF DEN ETNA

Es geht weiter der Küste entlang nach Osten. Bei einem kurzen Stopp entdecken wir ein kleines buntes Denkmal, diesmal nicht für die Opfer des Vaterlandes im Ersten und Zweiten Weltkrieg, sondern für die von der Mafia ermordeten Menschen.

Am CAPO CALAVÁ machen wir Station. Peter erklimmt die Felsnase, die fast senkrecht über dem TYRRHENISCHEN MEER steht. Über dem blauen und spiegelblanken Wasser schweben die LIPARISCHEN INSELN, gekrönt von weißen Wolken.

Dann „müssen“ wir wieder zu einem unserer Lieblingsplätze: dem CAPO MILAZZO. Über 6 km ragt diese schroffe Landzunge ins Meer, wir stehen 50 m über dem Wasser mit fantastischem Blick zurück zur Küste und, wenn die Wolken ihn freigeben, zum mächtigen ETNA. Am Sonntag ist hier natürlich viel los, es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Während des Tages sind es meist Familien und wilde Motorradfahrer, in der Dämmerung und in die Nacht hinein kommen die jungen Pärchen. Natürlich gibt es hier eine Bar mit natürlich gutem Caffé und sizilianischen Dolce, das Restaurant hat leider geschlossen. Wir fahren kurz in die Stadt MILAZZO. Es sind bayerische Tage beim Lidl. So gibt es Weißwürste, Leberknödel, Maultaschen (naja, die sind eher schwäbisch), Leberkäse ist leider schon ausverkauft. Aber leider wieder mal keine fränkischen Bratwürste, obwohl Sauerkraut im Regal steht. Susanne geht in den Waschsalon, während Peter dem Dicken wieder einmal einen Nagel aus dem Reifen ziehen lässt. (Fängt das schon wieder an? In Kreta mussten wir drei Mal in einer Woche in die Werkstatt.) Wir bleiben drei Tage hier, liegen in der warmen Sonne und lesen uns durch die Krimis des Commissarios Montalbano.

5 Gedanken zu “DER ERSTE BLICK AUF DEN ETNA

  1. Hallo Ihr Etna Freunde!
    Der scheint mal wieder leicht am qualmen zu sein?
    Dolce Vita hat sich bei uns in Nikosia noch nicht eingestellt, haben so was, das in Deutschland Winter genannt wird.
    Bayerische Woche bei Lidl, der nächste ist noch etwas zu weit entfernt.
    GLG
    Eure Globetrottel

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    • Der Müll, das ist schon noch ein großes Problem. Die Städte und Dörfer sind meist blitzblank, die Natur, wie hier am Etna, wird auch meist sauber gehalten, aber manche Strände und Straßen sind stark vermüllt. Viele Grüße

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