Wir verlassen das Pollina-Massiv, queren das breite Tal, in dem das antike Sybaris sich ausbreitete, und erklimmen die ersten Hügel des Sila-Gebirges. Der Name leitet sich vom lateinischen „silva“ für Wald ab. So ist es kein Wunder, dass wir über die kurvenreiche, doch ausreichend breite, Straße durch dichten Wald fahren. Auf 600 Meter Höhe steht das kleine Kirchlein des ehemaligen Klosters Santa Maria del Patire. Da nicht viel los ist, können wir am kleinen Besucherparkplatz stehen bleiben. Von hier haben wir einen schönen Blick auf die schlichte aber harmonische Front der Klosterkirche aus dem 11. Jahrhundert. Im Innern überraschen gut erhaltene Bodenmosaike, die wie von Kinderhand gemacht aussehen.
Nur ein paar Kilometer weiter gibt es das Naturdenkmal Oasi naturalistica dei Giganti di Cozzo del Pesco zu bestaunen: Inmitten des Kiefernwaldes stehen über 100 mächtige Edelkastanien, manche der Riesen sind bereits abgestorben, viele mit hohlem Stamm, andere vom Blitz gezeichnet und vom Sturm zerbrochen, doch überall schlägt das frische Grün aus den runzeligen Rinden.
Richtig super … die Klosterkirche mit ihren Mosaiken und dann erst der Wald … herrlich.
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Italien mal ganz anders. Eure Reiseberichte machen Lust aufs „Nachfahren“ — insbesondere jetzt, da das herbstliche Einheitsgrau so langsam dominiert. Herzliche Grüße Thomas
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Dann nichts wie los. Doch auch hier im Süden beginnt der Herbst, jetzt auf etwa 1100 m mitten im Silagebirge hatte es heute Nacht keine 10 °C, wird langsam Zeit, wieder an die Küste zu fahren. Viele Grüße
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Und auch in Italien haben die zu kontrollierenden Bäume Nummern. Ob die wohl eine Mobilanwendung brauchen und Jemanden, der sie ihnen einrichtet? 🙂
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