KARAVOSTÁSI

Wir arbeiten uns wieder ein Stück nach Süden vor. Die Vorfreude ist groß, kennen wir doch die griechischen Küsten von zwei Besuchen in den letzten Jahren. So steuern wir die lange Bucht von Karavostási an, die an beiden Enden von Felsen und Hügeln eingerahmt ist. Den Sonnenschein nutzend spaziere ich die vielen Stufen hinauf zu den Resten des antiken Dimokastro. Es gibt wenig Informationen, nur dass die Befestigungsanlage im 4. Jahrhundert v.u.Z. gegründet wurde und auch noch nach der Eroberung durch die Römer 167 v.u.Z weiter besiedelt war. Auf dem großen Gelände stehen nur noch ein paar Reste der Wehrmauer und Grundrisse von wenigen Häusern. Dennoch hat sich der schweißtreibende Weg hierauf gelohnt, ist doch die Sicht auf die Inseln Paros und Antipaxos sowie Korfu grandios. Nach zwei sonnigen Tagen stehen wir am dritten in Sturm und heftiger Regenschauern, die Wellen schwappen über den Strand fast bis zu uns. Bei der Abreise verabschiedet uns ein farbenprächtiger Regenbogen.

4 Gedanken zu “KARAVOSTÁSI

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