VON KOTRÓNAS ZUM KLOSTER SOTIRAS

In der beschaulichen Bucht von Kotrónas finden wir direkt am kleinen Sandstrand ein ruhigen Platz. Etwa 400 Höhenmeter über uns thront ein burgähnliches Gebäude auf einem Hügel: Das verlassene Kloster Sotiras. Gemütlich führt der Weg durch Olivenhaine und kleine Weiler hinauf. Ein Tor führt in den Innenhof und die kleine Kirche ist, wie so viele in Griechenland, geöffnet. Von außen recht bescheiden, überrascht, wie in so manchen orthodoxen Gotteshäusern, die Farbenpracht der Heiligenbilder. Die ursprünglichen Bilder sind übermalt, doch an einigen Stellen platz der Putz ab. Hier kommen die alten Heiligen zum Vorschein, denen jedoch die Gesichter zerschlagen sind, vermutlich von den lang herrschenden Osmanen.

Der Abstieg ist dann etwas beschwerlich. Der Wanderführer beschreibt einen Eselspfad, der jedoch arg zugewachsen und streckenweise nicht mehr zu erkennen ist. Müde, verschwitzt und an den Armen recht zerkratzt komme ich in Kotrónas an. Doch es lockt das Meer, das immer noch überraschenderweise etwa 180 C hat, jedenfalls stellen sich beim langen Schwamm keinerlei Nackenhaare auf.

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