OCHSENBAUCHBUCHT

Eigenlicht müßte die Bucht nach der Form Omega-Bucht heißen. Sie ist bestimmt einer der schönsten Buchten, mit dem malerischen Strand und einem glasklaren, und ,auch im Januar noch, angenehm warmen türkisblauen Wasser. Nachdem die Parkplätze im Naturschutzgebiet liegen, und das Übernachten vielleicht verboten ist, parken wir ein paar Kilometer weiter nördlich. Von hier ist es ein gemütlicher Spaziergang entlang vieler kleiner Sandbuchten. Ein kleiner Hügel gibt den Blick frei auf die Ochsenbauchbucht und die Bucht von Navaríno im morgendlichen Dunst. 

Hier fand 1827 die letzte Seeschlacht mit Segelschiffen statt: Die alliierte Flotte der Engländer, Franzosen und Russen siegte über die weitaus stärkere ägyptische und türkische Armada. Die Engländer taten das aber nicht aus Liebe zu den Griechen, sondern um die heimischen Gläubiger einer Kriegsanleihe vor einer Pleite zu schützen. Das Kriegsglück war den Griechen nicht holt und den Papieren drohte der totale Verlust. Der Sieg der Alliierten führte schließlich zur griechischen Unabhängigkeit und die britischen Gläubigen konnten ihre Gewinne einstreichen.

Den besten Blick auf die traumhafte Blick hat man von den Ruinen einer fränkischen Burg, gelegen auf dem 125 m hohen Korifasion. Etwas verschwitzt unten angekommen, wir haben bestimmt noch 200 C, erfrischt das wunderbar klare Wasser mit geschätzten 170 C. Jedenfalls stellen sich beim viertelstündlichen Bad keine Nackenhaare auf.

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