METHÓNI

Schon Homer pries den guten Wein aus dieser Gegend. Es hieß, die mit Trauben beladenen Esel fielen vom Geruch in einen leichten Rausch; griechisch methoun. So hatte die Stadt ihren Namen, jedenfalls nach dieser Geschichte. 

Schon lange besiedelt, verjagten die Venezianer 1125 die hier ansässigen Piraten und begannen die gewaltige Festung zu bauen. Davon zeugen noch die steinernen Löwen. Der wichtige Hafen versorgte auch die Pilger, die ins Heilige Land zogen. 

Im Jahre 1500 marschierten 100 000 Türken auf und nach wochenlangen Gefechten mussten sich die 7000 Soldaten der Markusrepublik ergeben. Die Osmanen unterhielten hier auch einen Markt von griechischen Sklaven für Ägypten.

Heute stehen nur noch die mächtigen Mauern und der Boúrtzi-Turm. Früher ein Leuchtturm und Gefängnis, ist er heute ein vielgeknipstes, da attraktives Fotomotiv.

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