Cité de l’Automobile – Collection Schlumpf

Unsere erste Station in Frankreich ist Mühlhausen, die Stadt der Museen. Wir steuern das Nationale Automobilmuseum – Sammlung Schlumpf an und können auf dem großen Parkplatz auch übernachten, was wir nach der Besichtigung auch unbedingt brauchen.

Auf 25 000 m2 stehen 400 Oldtimer (in den Lagern befinden sich weitere 150 Automobile). Die meisten aus den Anfängen bis in die 1930er Jahre. Die zwei, ehemals reichen, Textilfabrikanten Fritz und Hans Schlumpf sammelten wie besessen und trieben auch dadurch ihre Firma in den Ruin. Erst nur für ein paar Auserwählte zugänglich, investierte Fritz Schlumpf von 1966 bis 1976 rund 12 Millionen Franz in das Museumsprojekt. Nach dem unvermeidlichen Konkurs und der Flucht der Gebrüder in die Schweiz besetzten Gewerkschaften die Räume und öffneten die Pforten erstmals für das breite Publikum. Eine Interessengemeinschaft kaufte die Sammlung für 44 Millionen Franc. Da die Automobile mittlerweile dem französischen Kulturgut angehören, sind sie unverkäuflich. So auch ein Mercedes-Benz „Silberpfeil“, für den alleine 30 Mio. EUR geboten wurden.

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