Verwall-Runde

Angeregt von den „Fünf schönsten Hüttentouren“ des Deutschen Alpenvereins, habe ich im Winter beschlossen, ein paar Tage alleine durch das Verwall zu wandern. Schon früh im Jahr habe ich die sieben Hütten reserviert. Am Sonntagabend, einen Tag vor meiner Abreise, zeigt mir Susanne schaurige Bilder aus der Region: Eine Mure hat in Sankt Anton ordentlich gewütet, Autos mitgerissen und Keller geflutet. Doch die Wirtin meiner Pension kann mich beruhigen: Ihr Haus und das Verwall sind nicht betroffen. Also mache ich am Montag wie geplant mit dem Zug auf den Weg. Über München und Kufstein komme ich pünktlich in Sankt Anton am Arlberg an. Vom Unwetter am Freitag ist fast nichts mehr zu sehen. Die Straße nach Sankt Christoph, dem geplanten Startpunkt meiner Tour, ist allerdings wegen der Rettungsarbeiten gesperrt. Aber meine Gastgeberin weis Rat: Ich soll mit der Seilbahn auf den Galzig fahren und von dort in ein paar Minuten hinunter nach Sankt Christoph laufen. Ich frage nochmal bei der Seilbahn nach. Die Mitarbeiter bestätigen, dass die Bahn morgen fährt und der Weg ins Tal begehbar ist. Perfekt, mein kleines Abenteuer kann also starten!

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