Die letzten Tage in Frankreich

Es herrscht weiterhin typisches Novemberwetter, die Wolken reichen bis zum Boden. So reisen wir zügig weiter in den Süden. Das mittelalterlichen Sauveterre-de-Béarn bietet uns wieder einen ruhigen Übernachtungsplatz. Der Name des Ortes bedeutet „sicherer Ort“. So war er auch Zufluchtsort für die Pilger auf dem Jakobsweg. Von der mächtigen Befestigungsanlage zeugt heute noch der Tour Monréal. Über den Gave d’Oloron spannt sich die Pont de la Légende, um die sich einige Sagen spinnen. Ebenso mächtig ist die romanisch-gotische Kirche Saint-André. Und wie in vielen Orten ist das Rathaus sehr repräsentativ.

Der Morgen ist wieder grau, erst am Nachmittag wagt sich die Sonne kurzzeitig durch die Wolken. Für einen letzten Halt in Frankreich bleiben wir in Saint-Jean-Pied-de-Port, wieder auf einem offiziellen Platz stehen. Nun sind wir bereits am Fuße der Pyrenäen im Baskenland angekommen. Das schöne mittelalterliche Städtchen ist bis heute ein zentraler Startpunkt für die Pilger des Jakobswegs. Zudem, wie der Name sagt, liegt sie strategisch wichtig am Fuße des Roncevaux-Passes zu Spanien, gesichert von der Burg Mendiguren.

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