In der Provence angekommen

Wind, Wolken und Regen begrüßen uns in der Provence, von der sommerlichen Hitze ist nichts mehr übrig geblieben.

Unser erster Halt ist die ehemalige Sommerresidenz der Päpste: Châteauneuf-du-Pape. Clemens V., vormals Erzbischof von Bordeaux, weigerte sich 1305, nach Rom überzusiedeln. Nach einigen Irrfahrten lies er sich in Avignon nieder. Sechs weitere Päpste und zwei Gegenpäpste folgten ihm. Und natürlich wollten die Päpste auf ihren Wein nicht verzichten. So schützte Johannes XXII. seine Weinberge durch eine mächtige Burg, eben dies Châteauneuf-du-Pape. In den Religionskriegen wurde diese schwer beschädigt. Die deutsche Wehrmacht sprengte 1944 den gut erhaltenen Turm. So stehen nur noch ein paar spärliche Reste. Heute sind die 3400 Hektar Rebflächen zum Synonym für den Weinbau geworden. Der Reiseführer warnt jedoch vor zu hohen Preisen bei schlechter Qualität. 

Nun ist das Wetter des Fotografen Glück. Die bunten Blätter der Rebstöcke geben einen wunderbaren Kontrast zum einheitlichen Grau des Himmels.

4 Gedanken zu “In der Provence angekommen

  1. Liebe Susanne, lieber Peter, freut uns sehr, dass ihr wieder unterwegs sein könnt. Was für tolle Bilder!!! Weiter eine ganz schöne Tour für euch! Herzliche Grüße aus dem Frankenland! Heike und Walter

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    • Servus ihr beiden. Herzlichen Dank. Hier in Frankreich gefällt es uns wieder ausnehmend gut, sind ja schon das dritte Mal in diesem Jahr hier. Sehr freundliche Menschen, gutes Essen und, wenn die Sonne noch und der Mistral Pause macht, fast frühlingshaftes Wetter. Liebe Grüße aus Frankreich nach Franken

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  2. Im vergangenen Jahr haben wir auf der Rückreise einen Zwischenstopp auf dem Hof eines Chateau (France Passion) eingelegt. Wir durften eine individuelle Weinverkostung erleben und konnten uns von der erstklassigen Qualität der Weine überzeugen. Ich würde nicht alles glauben, was in den einschlägigen Reiseführern steht. Man verpasst sonst einiges.

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