Verwallrunde – 3.Tag


Konstanzer Hütte – Marendplatz –Wannenjöchli – Bruckmannweg – Neue Heilbronner Hütte


Nach einer großen Schüssel Müsli und zwei Tassen Kaffee mache ich mich wieder auf den Weg. Um die Hütte herum ist alles in Wolken gehüllt, die wenigen Bäume sind nur schemenhaft zu sehen. Die sanft ansteigende und breite Almstraße ist der perfekte Einstieg in den Tag. Je höher ich komme, desto mehr löst die warme Sonne die Wolken auf. Nach etwa einer Stunde biegt der Weg zum Wannenjöchli ab. In weiten Schleifen wandere ich den steilen Hang hoch. Der Ausblick wird immer besser, und am Eingang des Verwalltals entdecke ich den Wirt, den ich am ersten Tag erklommen habe. Nun gilt es, über die wild übereinander liegenden Blöcke zu balancieren und ein paar alte Schneefelder sind zu queren. Schließlich erreiche ich das Wannenjöchl, mit 2633 m der höchste Punkt des Tages. Jetzt geht’s bergab in das weite Ochsental. Über den Bruckmannweg komme ich zum Wannensee – dessen eiskaltes Wasser für eine sofortige Erfrischung sorgt. Der Weg schlängelt sich nun gemütlich durch die sanften Wiesenhänge. Ich kann die Rosanna überqueren, so spare ich mir ein paar Meter hinunter zur Ochsenbrücke. Und schon sehe ich die Neue Heilbronner Hütte, die auf einer alten Seitenmoräne thront und über die blauen, glitzernden Scheidseen blickt.

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