Unter Geiern

Am Morgen starten wir bei schönstem Sonnenschein. Im Nationalpark Alto Tajo, wo der gleichnamige und längste Fluss der Iberischen Halbinsel entspringt, schrauben wir uns auf guter Straße jedoch auf über 1600 m hinauf und sind schon bald in dichten Nebel gehüllt. Heute wollen wir die Quelle des Río Cuervo erkunden. Bequem können wir auf einem Holzpfad, vorbei an einigen Sinterterrassen und Wasserfällen, zum Quelltopf des Flusses spazieren. Nachdem es in den letzten Wochen hier viel geregnet hat, sprudelt der recht kräftig.

Etwas außerhalb des Dorfes Uña können wir an der alten Straße parken. Die ersten Geier schweben schon über den markanten Felsen, später sind es drei Dutzend. Peter umrundet das Tal auf dem gut markiertem Sendero El Escalarón y la Raya. Erst geht es steil durch die hoch aufragenden Wände hinauf, dann bequem auf breiten Wegen in luftiger Höhe über dem weiten Talgrund. Hinab führt ein alter, enger und steiler Pfad durch eine Klamm. Dann quert er auf einem breiten Felsenband und führt zum Schluss wieder gemütlich zurück zur Lagune.

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