Nahe der Ortschaft Gaucín finden wir einen Platz mit einem ersten Blick auf das Meer, Gibraltar und Afrika. Über uns, am Hacho de Gaucín, schweben erneut Dutzende Geier. Ein gut ausgeschilderter Rundweg führt hinauf zu dem 1011 m hohen Felsplateau. Es ist fast wie eine Bergtour; der Pfad ist gut ausgebaut und verläuft steil durch ein Felsenlabyrinth und einen Korkeichenwald mit vielen alten, knorrigen Bäumen. Oben weht ein kalter Wind, der über der Sierra Ronda riesige Lenticularis-Wolken bildet. Der Blick vom Gipfel reicht in alle Richtungen, verstreut liegen weiße Dörfer in der Gebirgslandschaft, die Geier gleiten ruhig im starken Aufwind. Vom Meer nähern sich Regenwolken, und in der Nacht regnet es zeitweise recht stark.







Im strömenden Regen verlassen wir Gaucín und fahren ins nächst weiße Dorf, nach Casares. Am Mittag reißt der stürmische Wind den Himmel auf und vertreibt die Wolken. Das Dorf liegt über einer steilen Felsenklippe und eingebettet in einer windgeschützten „Mulde“. Schön ist der Spaziergang durch die engen, blumengeschmückten Gassen hinauf zu den windumtosten Resten einer maurischen Burg.














Casares! In bester Erinnerung.. die Geier und der Blick aufs Meer. Wunderbar! Genießt es.
Im Valencianischen Land – wo wir (ja immer noch) sind – gab es noch keinerlei Regen.. Dafür immer Sonne und superblauen Himmel, was mein Handy kaum verkraftet. 😄😄 Wolken sind viel fotogener, ich weiß!
LG Ursula + Axel
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Guten Morgen, ja dem Fotografen freuen Wolken. Doch dem Reisenden tut die viele Sonne und Wärme, zeitweise 20° C, gut, auch wenn das Land leichten Dauerregen bräuchte. Liebe Grüße vom südlichsten und wenig windigen Punkt Europas. Susanne und Peter
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