STERBENDE OLIVEN

Mächtig sind die alten Oliven und die Ernte ist im vollen Gang. Ein Auto hält, ein Olivenbauer fragt auf Hessisch, wo wir herkommen und erklärt, dass in wenigen Jahren hier kein Olivenbaum mehr stehen wird. Das Bakterium Xylella fastidiose, übertragen von einer Zwergzikade, wütet seit 2013, erst im Süden Apuliens und verbreitet sich immer weiter in den Norden. Erst von der Luft aus sieht man die braunen Blätter, am Boden scheint alles noch gesund. Zum Glück sind die Früchte nicht befallen. Als wir weiter in den Süden kommen, wird das Bild immer trauriger, tote Oliven über weite Strecken.

2 Gedanken zu “STERBENDE OLIVEN

  1. Hallo ihr Lieben!
    Was für wundervolle Bilder von den uralten Olivenbäumen! Fast wie im Märchen: „Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute..“
    Es ist schon tragisch, was heute alles krank ist. Wenn man dann noch an Corona und Deutschland denkt..
    Wir fahren ja täglich durch riesige Olivenhaine aller Altersklassen hier im Alentejo; auf den ersten Blick scheint da noch alles gut zu sein. Aber genau wissen wir es nicht.
    Ganz liebe Grüße!

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