IM SILA-GEBIRGE

Wir verlassen das Pollina-Massiv, queren das breite Tal, in dem das antike Sybaris sich ausbreitete, und erklimmen die ersten Hügel des Sila-Gebirges. Der Name leitet sich vom lateinischen „silva“ für Wald ab. So ist es kein Wunder, dass wir über die kurvenreiche, doch ausreichend breite, Straße durch dichten Wald fahren. Auf 600 Meter Höhe steht das kleine Kirchlein des ehemaligen Klosters Santa Maria del Patire. Da nicht viel los ist, können wir am kleinen Besucherparkplatz stehen bleiben. Von hier haben wir einen schönen Blick auf die schlichte aber harmonische Front der Klosterkirche aus dem 11. Jahrhundert. Im Innern überraschen gut erhaltene Bodenmosaike, die wie von Kinderhand gemacht aussehen.

Nur ein paar Kilometer weiter gibt es das Naturdenkmal Oasi naturalistica dei Giganti di Cozzo del Pesco zu bestaunen: Inmitten des Kiefernwaldes stehen über 100 mächtige Edelkastanien, manche der Riesen sind bereits abgestorben, viele mit hohlem Stamm, andere vom Blitz gezeichnet und vom Sturm zerbrochen, doch überall schlägt das frische Grün aus den runzeligen Rinden.

4 Gedanken zu “IM SILA-GEBIRGE

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.